Es ist sinnvoll die Erneuerbaren Energien in regelbare und unregelbare Bereiche einzuteilen. Während die unregelbaren regenerativen Erzeugern (Wind, Wasser und Fotovoltaik) auf die Tageszeit oder Wetterlage angewiesen sind, können die regelbaren regenerativen Erzeuger, ähnlich der konventionellen Erzeuger, Strommengen auf Abruf bereitstellen. Es ist daher zweckmäßig, die regenerativen Erzeuger grundsätzlich nach ihrer Regelbarkeit zu ordnen. Demzufolge besitzen die unregelbaren regenerativen Erzeuger die oberste Priorität bei der Einspeisung.
Bei den regelbaren regenerativen Erzeugern (Biogas, Biomasse und
Geothermie) liegt die Prioritätsvergabe zum einen im Einsatz eines
Rohstoffes und zum anderen in dessen Speicherbarkeit. Da bei der
Geothermie keine Rohstoffe für die Stromerzeugung eingesetzt werden
müssen, besitzt diese Sparte die höchste Priorität nach den
unregelbaren regenerativen Erzeugern. Die Stromerzeugung aus Biogas und
Biomasse benötigen beide zur Stromerzeugung den Einsatz von Rohstoffen.
Da die Speicherbarkeit von Biogas aber nur über kurze Zeiträume
(zwischen 24 bis 48h) wirtschaftlich sinnvoll ist, hat sie eine höhere
Priorität als die Biomasse.
Die geringste Priorität besitzt der Speicher, da er neben den
Speicherverlusten auch die Problematik des Flächenbedarfs aufweist.
Alle Daten zur Prioritätenvergabe in den Simulationen sind in der unten
stehenden Tabelle zusammengefasst. Der Aufbau des erstellten Programmcodes ist in der Masterthesis enthalten.







