Energiegewinnung mit Hilfe von Biomasse
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Biomasse sind organische Stoffe, welche durch die Photosynthese aus anorganischer Masse entsteht. Da dieser Prozeß auf der direkten Sonneneinstrahlung beruht, ist die Biomasse indirekt eine Form der Sonnenenergienutzung. Die Stromerzeugung aus Biomasse beruht ähnlich wie die konventionellen Energien auf einer thermischen Stoffverwertung. Die so erzeugte thermische Energie wird in mechanische Energie umgewandelt und wird mit Hilfe einer Turbine in elektrische Energie transferiert.
Die Nutzung der Biomasse sollte weitestgehend mit dem Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) geschehen. Hierbei wird ein Teil der thermischen Energie aus dem Prozeß genommen und direkt als Nutzwärme verwendet. Dies erhöht den Gesamtwirkungsgrad der Anlage, welcher sich aus dem thermischen und elektrischen Wirkungsgrad zusammensetzt, auf über 90 %.
Neben der festen Biomasse ist es auch möglich mit flüssiger (z.B. Pflanzenöl, Äthanol) und gasförmiger Biomasse (z.B. Biogas) den Prozeß zu fahren.
Im Jahr 2007 konnte mit Hilfe der Biomasse eine Stromproduktion von ca. 19,5 TWh eingespeist werden. Des Weiteren wurden 4,2 TWh elektrischer Strom durch den biogenen Anteil des Abfalls erzeugt. So konnten im Jahr 2007 ca. 4,5 % des deutschen Stromverbrauchs auf Basis der Biomasse gedeckt werden!







